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Jens F.

Raus aus dem Hamsterrad

Ich kenne kaum jemanden, der sich noch nicht gefragt hat, wie er aus diesem besagten Hamsterrad rauskommen kann.

Hast du dich auch schon häufig gefragt, wie du deinem Job und dem Alltagsgeschäft entfliehen kannst, um mehr Zeit für die wirklich schönen Dinge im Leben zu haben….??

Dabei spreche ich nicht nur vom Reisen, Essen gehen und tollen Freizeitaktivitäten, nein auch von der Zeit, die du mehr für Familie und Freunde zur Verfügung hättest.

Jetzt kenne ich natürlich die ersten Reaktionen….“wie soll das gehen“, „wie soll ich denn mein Geld verdienen“, „schließlich habe ich Rechnungen zu bezahlen“, „ist mir viel zu aufwendig“.

Und da komme ich ins Spiel und sage euch, das geht, es kann funktionieren, wenn man es auch wirklich will.
Die Veränderung fängt im Kopf an und bewegt dich dann im besten Fall zum Handeln.

Ich habe dafür viele Jahre gebraucht, um zu dieser Erkenntnis zu kommen und festzustellen, dass es da draußen noch was anderes gibt, außer diesem Hamsterrad oder besser gesagt dem 9/5 Job.

Nun sind wir doch mal ehrlich, wer hat schon wirklich Lust von montags bis freitags täglich 9 Std zu arbeiten und permanent das gleiche zu machen.
…sich sonntags ärgern, dass morgen wieder Montag ist und die Woche beginnt.
Mittwochs das sog. Bergfest feiern und sich Donnerstag überschwänglich auf Freitag freuen.
Zudem hat man dann in der Regel noch 30 Tage Urlaub im Jahr und fliegt in dieser Zeit vielleicht 2x weg.

Eine Studie besagt, dass 90% der Arbeitnehmer ihren Job nicht mögen, 10% hingegen finden ihn toll.

Ich selbst war 15 Jahre lang Polizeibeamter, was mir anfänglich auch viel Spaß gemacht hat.
Parallel habe ich schon immer viel Sport getrieben und als Model vor der Kamera gearbeitet.

Irgendwann wurde der Frust so groß, dass ich anfing an diesem Gesamtkonstrukt zu zweifeln.
Bis ich mich dann endlich nach 15 Jahren getraut habe, in die Beurlaubung zu gehen, um mein Hobby zum Beruf zu machen.

Selbstverständlich habe ich das nicht von heute auf morgen entschieden, nein, viel mehr habe ich über lange Sicht einen Plan aufgestellt und mir gewisse Sicherheiten zugelegt bzw. angespart.
Ohne einen vernünftigen Plan kann man nicht einfach kurzfristig aus dem Hamsterrad aussteigen.

Du solltest dir genau überlegen, was dir im Leben eigentlich wirklich Spaß macht und warum du aus dem Hamsterrad aussteigen willst .

Dies sind zwei elementare Faktoren, um zu erkennen, was du wirklich willst und was du nicht mehr willst.

Schaue genau hin, welche Stärken du hast und was du dir vorstellen könntest, beruflich zu machen.

Erweitere deinen Horizont.
Bilde dich in deiner Freizeit weiter und wende das neue Wissen gekonnt an….

….In Deutschland ist es leider stark verbreitet, in einem Angestelltenverhältnis zu sein, aus diesem man sich aufgrund der Sicherheit natürlich nicht so schnell lösen möchte.

Du solltest also zeitnah anfangen, dir Sicherheiten zu schaffen, gerne in Form von Sparmaßnahmen.
Falls dies unmöglich erscheint, gibt es tausende Nebenjobs, mit denen man zusätzliches Startkapital erwirtschaften kann.

Irgendwann kommt dann automatisch der Zeitpunkt wo du dich fragst, ob du das Leben welches du bislang so geführt hast, auch weiterhin für die Zukunft willst….
Willst du weiter frustriert sein oder endlich diesen Schritt wagen, genau das zu tun, was du schon immer machen wolltest.
Endlich ist da niemand mehr, der dir sagt, was du zu tun hast oder lassen sollst, niemand der dir sagt, wann du auf der Arbeit zu erscheinen hast.

All das habe ich über Bord geworfen…um einfach frei selbst zu entscheiden….ich hasse es, wenn andere für mich mein Leben entscheiden.
Ich bin der Meinung jeder sollte selbst über sein Leben entscheiden dürfen, ohne diese ganzen strengen Verpflichtungen.

Ich selbst habe mich nun voll auf meinen Sport und das Modeln konzentriert.
Klar ist es auch eine Wundertüte und Sicherheiten gibt es hier kaum welche, mal kommen Aufträge rein, mal nicht.

Aber dafür bin ich dann auch selbst verantwortlich wieviel Gas ich gebe, um weiterhin Erfolg zu haben.
Niemand außer mir selbst ist nun für meinen Erfolg verantwortlich und das tut wirklich gut.

Ich fühle mich durch diesen Schritt so lebendig wie nie zuvor

Es gibt einen tollen Spruch, den ich hier zum Abschluss gern zitieren möchte:

„Die Welt gehört den Mutigen“

Bis bald
Euer Jens

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Jens F.

Vorsätze im neuen Jahr 2022..

…wer kennt es nicht..

„….ich will abnehmen, ich will fitter werden, ich will generell mehr Sport treiben und mich gesünder ernähren“

Genau das höre ich jedes Jahr auf ́s Neue gebetsmühlenartig aus allen Richtungen…..
Zu den Weihnachtsfeiertagen und Silvester wird getrunken und geschlemmt was das Zeug hält…..um dann zu Jahresbeginn festzustellen: „misst, das wahr wohl doch ein wenig zu viel“
Resultierend aus dieser Erkenntnis fragt sich dann jeder, wie man wirklich fitter wird, mehr Sport treiben und grundsätzlich gesünder leben kann…..

….um ganz ehrlich zu sein ist das alles kein „Hexenwerk oder gar Raketenwissenschaft“……
Zu Jahresbeginn gibt es wieder unzählige Artikel und News über neue Tipps zum Thema:

„Abnehmen, gesünder Leben und wie man mehr Sport treiben kann“

……aber sind diese Tipps dann auch wirklich hilfreich und wirklich nachhaltig??????

In meiner letzten Kolumne habe ich beschrieben, dass ich seit über 15 Jahren als Polizist und seit mehr als 16 Jahren nun als Model und Sportler vor der Kamera arbeite.
Für beide Tätigkeiten ist es essenziell sportlich zu sein und sich gut zu ernähren.
Nebenbei habe ich verschiedenste Lizenzen im Bereich Fitness erworben und mich zeitweise mit einem Personal Fitness Studio am NEUEN WALL in Hamburg selbständig gemacht.

Hier habe ich unter anderem auch einen Weltklasse-Sportler von Red Bull unter meine Fittiche nehmen dürfen.
Darüber hinaus habe ich vor über 10 Jahren einen Lizenz zum Fallschirmspringer gemacht und mich vor ca. 2 Jahren zum Höhenretter/ Kletterer ausbilden lassen. Innerhalb der Polizei durfte ich ebenso als Sportübungsleiter mein Wissen weitergeben. Jetzt aber genug mit der „Selbstbeweihräucherung“ meiner Person und zurück zum eigentlichen Thema. Ich möchte dem geneigten Leser/Leserin selbstverständlich vorab vermitteln, dass ich einiges an Fachwissen vorzuweisen habe und kein dummes Zeug erzähle 😉

Grundsätzlich muss ich vorab erwähnen, dass ich absolut kein Fan davon bin, nur zur Jahresbeginn bis hin zum Frühjahr vermehrt Sport zu treiben und seine Ernährung zu verbessern, weil man es sich zum Jahreswechsel fest vorgenommen hat.  Meiner Meinung nach macht man schon mal viel richtig, wenn man ganzjährig regelmäßig Sport treibt. Damit fängt es eigentlich auch an.
Nehme dir jede Woche vor min. 2-4x Sport zu treiben bzw. dich aktiv zu bewegen.
Plane dir feste Zeiten hierfür ein, wo du dich nur um dich und deine Bewegung kümmerst, ohne davon abgelenkt zu werden.

Hierbei reichen jeweils 45 – 60 min völlig aus.
Wichtig: —> passe dein Training fortlaufend an, sodass du dich immer weiter verbesserst bzw. eine Schüppe drauf legst!!
Ansonsten stagnierst du und wirst deine Leistung nicht verbessern……….folglich wird sich auch nichts an deiner Figur verändern!!

Ein kleiner Geheimtipp: Kombiniere dein Training in dem du jeweils eine andere Bewegungsform des Trainings durchführst.

Ich versuche z.B. 1-2x die Woche laufen zu gehen und 1-2x Gewichte im Fitnessstudio zu stemmen. So hast du immer ein wenig Abwechslung.
Klar kannst du hier auch andere Sportarten auswählen, die dir gefallen. Und ich denke ich verrate jetzt hier kein großes Geheimnis, wenn ich euch sage, dass Ernährung und Bewegung ausschlaggebend zusammen gehören. Das Verhältnis liegt ungefähr bei 70/30 bzw. 60/40 laut verschiedener Studien.

Fakt ist, wer gesunder leben will und etwas an seiner Figur verändern möchte, für den geht der Weg an guter ausgewogener Ernährung nicht vorbei.

…..und ja, auch ich esse für mein Leben gern Schokolade und trinke auch gern mal Alkohol…..
Sofern ich dann mal über die Stränge geschlagen habe, bin ich am Folgetag sofort beim Sport, um für mich einen Ausgleich herzustellen.

Gute Ernährung bedeutet für mich überwiegend sowohl auf Zucker-und fettreiche Lebensmittel, als auch auf sog. Fastfood zu verzichten.
Heißt im Umkehrschluss, dass ich mich überwiegend vegetarisch ernähre und ab und zu „Fisch“ konsumiere.

Diese Form nennt sich „PESCETARIER“
Bei den Lebensmitteln achte ich oft darauf, dass sie unverarbeitet, regional, frisch und ohne Zusätze sind.

Viele würden jetzt sagen, dass dies in Deutschland kaum möglich und viel zu teuer ist. Da kann ich klar sagen:

„es ist nicht schwierig, jedoch muss man ein wenig mehr Geld investieren“

Ich bin der festen Überzeugung, dass deine Gesundheit und dein Körper es Wert sind!!!!

Mein Fazit:

„Hör auf mit den punktuellen Jahresvorsätzen und ernähre dich ganzjährig gut und treibe regelmäßig Sport, um dich auch ganzjährig gut zu fühlen“

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Jens F.

Genau hingeschaut

Model und Polizist Jens F.  Über das Modeln als Neben-oder Hauptberuf

In der letzten Ausgabe habe ich der Cityglow ein Interview über mich und meine Person gegeben, was für mich zugleich auch mein Coming-out war. Denn bislang wusste niemand, dass ich hauptberuflich Polizeibeamter bin und nebenberuflich seit 15 Jahren als Model arbeite.

 

Aber wie lässt sich das vereinbaren und was gehört eigentlich dazu, um Model zu sein?

Ich bekomme immer wieder genau diese Fragen gestellt: „Mensch Jens, was muss ich machen, um als Model Geld verdienen zu können und wie komme ich an Aufträge?“

 

Erst einmal muss ich grundsätzlich sagen, dass das Modeln seither immer mit einem Mythos und unwahren Gerüchten behaftet ist. Ich höre immer wieder, dass man nur Modeln kann, wenn man in den Augen anderer als „schön“ gilt und eine entsprechende Figur hat. Dies ist absoluter Quatsch und einfach falsch.

 

Ich arbeite immer wieder mit Menschen zusammen, die ganz normale Menschen abbilden und den Durchschnittstyp unserer Gesellschaft darstellen. Außerdem gibt es weltweit unzählige Models, die extravagant sind und oftmals sogar nicht als „schön“ beziehungsweise „hübsch“ betrachtet werden. Und das ist auch völlig ok, denn die Gesellschaft möchte nicht mehr den Eindruck vermittelt bekommen, dass jeder „schön“ ist oder „schön“ zu sein hat, zumal das einfach auch nicht zutrifft. Schönheit liegt ja auch bekanntlich im Auge des Betrachters.

 

In der Werbebranche werden die Typen verlangt, die eben auch den Durchschnitt unserer Gesellschaft abbilden, was oftmals als „Commercial“ bezeichnet wird. Daher auch der Begriff Commercial Model, zu denen ich auch zähle. Was aber nicht bedeutet, dass man schlechter oder besser bezahlt wird. Vielmehr geht es darum, als Model breit aufgestellt zu sein. Deckt man nur eine Nische ab, so wird es schwierig dauerhaft gebucht zu werden.

 

Ich selbst arbeite in den Bereichen Sport/Fitness, Commercial, Fashion, Laufsteg und Outdoor/Adventure. Somit bin ich sehr breit und vielfältig aufgestellt.

In all diesen Bereichen habe ich bereits viele Jahre Erfahrung und möchte diese natürlich weiterhin ausbauen, weil es mir einfach riesig Spaß macht.

Mir wäre es langfristig zu langweilig, nur eine Sparte abzudecken und am Set grundsätzlich immer das Gleiche zu machen.

 

Mein Tipp lautet daher: Sei vielfältig, stell dich breit auf und mache aus dir ein Multitalent, so wirst du ganz sicher aus verschiedenen Richtungen entsprechende Anfragen und Aufträge erhalten.

 

 

 

 

Aber funktioniert das Ganze denn nebenberuflich oder gar hauptberuflich?

Ich modele nun seit 15 Jahren nebenberuflich und betrachte es als ein sehr gutes Nebeneinkommen. Wichtig ist, dass man vor der Aufnahme einer Nebentätigkeit mit seinem Hauptarbeitgeber darüber spricht.

 

Klar lässt sich das Ganze auch hauptberuflich gestalten, jedoch war für mich das Risiko bislang zu groß, um dauerhaft und fortlaufend Aufträge zu bekommen und auch meine Rechnungen davon zahlen zu können. Denn eines muss jedem klar sein: die Aufträge kommen nicht kontinuierlich oder beständig rein, sodass du dauerhaft mit ebendiesen Einnahmen rechnen kannst. Somit sind deine Einnahmen teils schwer kalkulierbar.

 

Diese Einnahmen sind für mich bislang ein guter Nebenverdienst, der auf mein Festgehalt als Polizist on top kommt. So kann ich immer mit meinem festen Gehalt rechnen und die Nebeneinkünfte zur Seite legen oder sie für andere schöne Dinge verwenden.

 

Aber klar, ich habe auch viele Bekannte, die das Modeln hauptberuflich ausüben; das kann auch wunderbar funktionieren. Zumal man hier vom Kopf und vom Zeitmanagement viel freier ist und spontan auf Anfragen reagieren kann.

Dies war mir oftmals nicht möglich, da immer dann Aufträge reinkamen, wenn ich im Dienst war, darüber habe ich mich natürlich häufig geärgert.

 

Willst du es also hauptberuflich versuchen, so solltest du auch Durststrecken mit einplanen und dir immer Geld zur Seite legen. Da ich das Modeln nun seit 15 Jahren nebenberuflich mache, kommt für mich jetzt definitiv auch mal die hauptberufliche Schiene in Betracht.

 

Aber was soll ich denn grundsätzlich mitbringen, um Modeln zu können? Sei immer engagiert und zuvorkommend, sowohl bei der Bewerbung bei den Agenturen als auch später am Set beim Kunden. Disziplin ist nicht nur das Stichwort in Punkto Pünktlichkeit, sondern auch bei Körper, Geist und Seele. Ich versuche mich immer weitestgehend gut zu ernähren und gehe vier bis sechs Mal in der Woche zum Sport. Dies gibt mir die nötige Kraft und Selbstdisziplin für die Aufträge.

 

Darüber hinaus solltest du auf dein Äußeres achten. Bitte trete immer gepflegt auf und komm nicht mit Badelatschen und einem Jogger zum Casting oder ans Set. Halte regelmäßig Kontakt zu deinen Agenturen und den Kunden. Ich schicke immer wieder mal eine E-Mail mit neuen Bildern von mir raus, das hilft ungemein.

 

Und hier ein ganz wichtiger Punkt: sollte dich eine Agentur bei deiner Bewerbung ablehnen, gebe nicht gleich auf. Ab zur nächsten Agentur, da hast du vielleicht mehr Glück.

 

Für jedes Gesicht gibt es da draußen die passende Agentur, davon bin ich zu einhundert Prozent überzeugt. Das Zeug zum Modeln hat sicher nicht jeder, aber glaube an dich und verfolge diesen Traum, wenn es dein Traum ist!

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Jens F.

Dieser Polizist ist auch als Model erfolgreich

Bereits seit 14 Jahren ist der 36-jährige Jens F. aus Hamburg bei der Polizei beschäftigt. Doch er sorgt nicht nur für Recht und Ordnung, er hat noch eine ganz andere Beruf. Jens F. ist nämlich ein erfolgreiches Model und dabei in den verschiedensten Bereichen tätig. Der sportliche Polizist ist in der Branche gefragt und achtet auf seinen Körper. Er hält sich mit Kitesurfen, Fitness, Klettern und Fallschirmspringen fit. Der Mister Hamburg von 2011 ist in der Modelszene eine echte Größe, doch dass er eigentlich Polizist ist, wusste bis dato niemand. Wir haben ein Interview mit ihm geführt.

Interview Skript:
Redaktion:

Jens, wie bist du zum Modeln gekommen und wie lässt sich das mit deinem Beruf als Polizist

vereinbaren?

Jens:

Nun, ich hatte vor ca. 17 Jahren ein kleines Photoshooting mit einer Bekannten, die dann

postwendend ohne mein Wissen meine Bilder an eine Modelagentur geschickt hat.

Kurz darauf hatte ich dann überraschenderweise Post im Briefkasten und wenig später den ersten Modelvertrag in der Hand. Seither arbeite ich kontinuierlich als Model und teils als Schauspieler.

2011 wurde ich dann noch Mister Hamburg, sodass sich einige Möglichkeiten ergaben. Um ehrlich zu sein ist es gar nicht so einfach, das Modeln mit dem Polizeiberuf zu vereinbaren. Oftmals kommen genau dann Anfragen bzw. Jobs rein, wenn ich im Einsatz bin oder ganz normal meinem Dienst nachgehe. Einige Job´s bleiben so leider auf der Strecke. Regelmäßig schaffe ich es aber, kurzfristig Überstunden oder Urlaub zu nehmen, um so einige Aufträge annehmen zu können.

Redaktion:

Wie wir wissen, wusste bislang niemand so richtig, was du eigentlich hauptberuflich machst.

Jetzt berichten wir erstmalig darüber, wie fühlst du dich damit?

Jens:

Über 14 Jahre habe ich meinen Beruf immer versteckt, oder sagen wir mal für mich behalten….

Ich wollte nicht, dass die Öffentlichkeit erfährt, was ich wirklich mache, obwohl es ein ganz toller

und spannender Beruf ist.

Teils wird der Beruf als Polizist jedoch sehr kritisch gesehen, sodass ich am Anfang meiner Model-

Karriere beschlossen hatte, dies für mich zu behalten.

Ich wollte, dass man mich so akzeptiert und sieht wie ich bin, komplett ohne Vorurteile und

losgelöst vom Polizistendasein. Für mich war es einfach nur Selbstschutz.

Ich bin aber sehr dankbar für die ganzen Jahre bei der Polizei, diese haben mich stark geprägt und

auf meinem Lebensweg vieles gelehrt. Dies möchte ich absolut nicht missen…….

Nach dieser langen Zeit des „Versteckspiels“ bin ich nun aber sehr erleichtert, offen über meinen

Beruf reden zu können.

Im Grunde fällt eine große Last von mir.

Redaktion:

Jens, deine Antwort lässt viel Raum für „Spekulationen bzw. Interpretationen“.

Soll es nun bedeuten, dass der Weg bei der Polizei für dich endet und ein ganzer „Anderer/ Neuer“

beginnt?

Wie geht es weiter und was gibt es für Pläne in deiner Zukunft?

Was werden wir demnächst von dir sehen oder hören?

Jens:

Nun, ich habe in den vergangenen Jahren einige gute Aufträge gehabt und war zwischendurch

auch in einigen TV-Serien und Werbespots zu sehen.

Aktuell liegen mir ein paar spannende Angebote vor, die ich gern annehmen würde.

Ich bin der Meinung, dass man solche Chancen im Leben nutzen sollte, man weiß nie was daraus

entsteht.

Redaktion:

……das klingt spannend…..kannst du uns das vielleicht etwas konkreter erzählen?

Jens:

Ich will ehrlich sein, es geht zum einen um ein tolles TV-Angebot und zum anderen um einige

spannende Model-Aufträge im In- und Ausland. Die Möglichkeiten sind wirklich spannend.

Redaktion:

…..könnte dies für dich bedeuten, kurz oder langfristig als Polizist aufzuhören….?

Jens:

….dies möchte ich nicht komplett ausschließen….aber hierfür müsste für mich dann auch wirklich

alles passen…

Redaktion:

….das klingt wirklich nach einer spannenden Story…..?!

Jens:

…ja das ist es tatsächlich auch……ihr werdet definitiv von mir hören und mich hoffentlich bald

wieder besuchen 😉

Redaktion:

Vielen Dank für das tolle Interview und bis bald

Instagram: @jensfisch

Fotos: 

1+2 Privat

3 – Lars Wieters

4 + 5 – Salih Alagic