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KUNST / KULTUR

Körber-Stiftung eröffnet mit einer Gala das LichtwarkTheater – Hamburgs modernstes Bühnenhaus steht jetzt in Bergedorf

Ende Januar öffneten sich erstmals die Türen zu Hamburgs jüngster Schauspielstätte. 450 Gäste, darunter Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda, nahmen im neuen LichtwarkTheater in Hamburg-Bergedorf Platz und zeigten sich von der modernen Architektur und hochwertigen technischen Ausstattung beeindruckt. Durch das feierliche Abend-Programm führte Fernsehmoderatorin und Autorin Bettina Tietjen. 
 

Senator Dr. Carsten Brosda begrüßte die Gäste und betonte die Bedeutung des neuen Theaters für Hamburgs Kultur und Gesellschaft: „Das LichtwarkTheater sendet ein starkes Signal in die Kulturstadt Hamburg. Gerade jetzt braucht es Kunst und Kultur und dank der guten Zusammenarbeit von Bezirk, Stiftung und Theater können wir in Hamburg sogar die Eröffnung einer neuen Bühne feiern“, sagte er. Außerdem ist sich Brosda sicher, dass das KörberHaus wird mit dem LichtwarkTheater und seinen vielfältigen Nutzungen im Herzen von Bergedorf zu einem lebendigen Kulturort für alle wird. „KörberHaus und LichtwarkTheater sind gekommen, um die kulturelle Entwicklung in Bergedorf und darüber hinaus mitzuprägen und sich den drängenden Fragen unserer Zeit zu stellen. Dieses Haus ist ein Mutmacher für die ganze Kulturstadt.“ 

 Für stimmungsvolle musikalische Einlagen sorgten Gitte Haenning mit Band und Die Söhne Hamburgs (Joja Wendt, Stefan Gwildis und Rolf Claussen). Ebenso gab es Ausschnitte aus der gefeierten Produktion „Die Addams Family“, die möglicherweise nach Altona auch bald in Bergedorf zu sehen wird. Videobotschaften, unter anderem von den Schauspielerinnen Marie-Luise Marjan, Alexandra Kamp und dem Comedian Jörg Knör wurden ebenso eingespielt. Die Feierlichkeiten zur Theater-Eröffnung wurden tags darauf am Sonntag fortgesetzt, das Bezirksamt Bergedorf lud die Hamburger Bevölkerung von 14 bis 18 Uhr zum Tag des offenen Theaters ein. 

 Die Körber Stiftung betrieb bis vor Kurzem noch das Theater im Park in Bergedorf und zieht jetzt komplett um in das LichtwarkTheater. Die Kapazität des neuen Theaters ist mit 458 Plätzen für ein Stadtteiltheater großzügig angelegt, die Bühne bietet den Darstellern 180 Quadratmeter Platz. 25 Millionen Euro hat die Körber-Stiftung in das Theater investiert. Verantwortlich für die Theaterproduktionen und Gastspiele ist künftig die Stäitsch-TheaterService GmbH, die auch die Hamburger Kammerspiele und das Altonaer Theater managen. Aber auch gemeinnützige Vereinigungen, Stadtteilinitiativen und Schulklassen sollen die Bühne nutzen dürfen. Den ersten Auftritt gibt es am 3. Februar mit der Simon & Garfunkel Revival Band „Quattro“. Einen Tag später lesen Katharina Thalbach und Sandra Quadflieg aus Briefen von Hannah Arendt und Mary McCarthy. Und am 5. Februar tritt das Geigen-Duo „Ass-Dur“ auf. Die erste eigene Inszenierung von Intendant Axel Schneider gibt es vom 8. bis 10. Februar zu sehen: eine Adaption von Judith W. Taschlers Roman „Die Deutschlehrerin“.

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KUNST / KULTUR

Wieder zum ursprünglichen Termin im Januar – Blankeneser Neujahrsempfang begrüßt knapp 1000 Gäste

Eine der wichtigen Meldungen des Abends kam von woanders: die eigentlich für den Abend als eine der Rednerinnen für den traditionellen Empfang vorgesehene, zu dem Zeitpunkt noch amtierende, Verteidigungsministerin Christine Lambrecht kündigte im fernen Berlin ihren Rücktritt an. Doch dies geriet zur Nebensache, denn die beiden anderen Hauptredner, der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Bundestagsabgeordneter Norbert Röttgen (CDU) lieferten sich ein zuweilen amüsantes rhetorisches Scharmützel – das ungefähr unentschieden ausging. Comedian Jörg Knör mit diversen Promi-Persiflagen für viele Lacher. Darüber hinaus freuten sich die knapp 1.000 Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft, dass der „politische Aschermittwoch des Nordens“ nun endlich auch wieder traditionell zu Beginn des Jahres ausgerichtet werden konnte (in 2022 musste er pandemie-bedingt auf den Sommer verlegt werden). 

 Der Blankeneser Neujahrsempfang von Verleger Klaus Schümann („Klönschnack“) kann nunmehr auf eine 28jährige Geschichte zurückblicken. In der Hamburger Gesellschaft ist dieses teils politische, teils glamouröse Event eine liebgewonnene, nicht mehr wegzudenkende Gelegenheit, um gemeinsam das zurückliegende Jahr Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf das kommende zu wagen. Unter den bisherigen Neujahrsrednerinnen und -rednern finden sich politische Schwergewichte wie Otto Schily, Renate Künast, Franz Müntefering, Rita Süssmuth, Gregor Gysi, Hans Eichel, Gesine Schwan, Guido Westerwelle, Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz, Christian Lindner und Olaf Scholz. 

 Nach den Neujahrsansprachen startete der gesellige Teil des Abends, ein Highlight in dem 5-Sterne-Hotel am Hamburger Dammtor dabei: Mitglieder des Lions-Clubs Hamburg-Blankenese verkauften Tombola-Lose à 25 Euro. Der Erlös daraus geht an Einrichtungen, die sich um Kinder und Jugendliche in Not kümmern. Sponsoren (u.a. die Hamburger Sparkasse, Hapag Lloyd und WDI Media) hatten Preise im Wert von mehreren Zehntausend Euro zur Verfügung gestellt.

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KUNST / KULTUR

„Im Vertrauen“: Eine besondere Frauenfreundschaft in Briefform

Jede Beziehung ist einzigartig und drückt sich auch jeweils auf spezielle Weise aus. Besonders deutlich kommt dies etwa in Briefwechseln zum Ausdruck. Diese inzwischen nicht mehr allzu weit verbreitete Form der Kommunikation lebt nun auf der Bühne wieder auf: Die Schauspielerinnen Sandra Quadflieg und Katharina Thalbach präsentieren mit „Im Vertrauen“ den schriftlich erhaltenen Austausch zweier bedeutender Frauen des vergangenen Jahrhunderts: der deutschen Publizistin Hannah Arendt und der US-amerikanischen Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Mary McCarthy. Die beiden lernten sich 1945 in einer Bar in Manhattan kennen und schrieben sich daraufhin über 25 Jahre lang. Dabei behandelten sie öffentliche und private Themen, tauschten sich offen über Politik, Moral sowie über ihre Bücher und ihre Männer aus.  

 Brieffreundinnen auf der Bühne  

 Zum Leben erweckt wird diese langjährige Brieffreundschaft von den bekannten Darstellerinnen Sandra Quadflieg und Katharina Thalbach nun auf verschiedenen Bühnen der Hansestadt. Die Hamburg-Premiere findet am 04. Februar im Lichtwark Theater statt, am folgenden Tag geht es im Altonaer Theater weiter. Am 06. Februar folgt schließlich eine Vorstellung in  den Hamburger Kammerspielen. Im Anschluss an die Aufführungen ist auch immer jeweils eine Autogrammstunde mit den beiden Schauspielerinnen geplant.  

 Brieffreundschaft zum Hören 

 Doch nicht nur auf den sprichwörtlichen Brettern, die die Welt bedeuten, kann das Publikum Quadflieg und Thalbach in ihren Rollen als Brieffreundinnen erleben, das Duo hat den Dialog auch als Hörbuch eingesprochen, das von der Presse bereits sehr gelobt wird. „IM VERTRAUEN heißt auch das Hörbuch mit zwei CDs, das Sandra Quadflieg in einer klugen Auswahl der Briefe zusammengestellt und mit erklärenden Begleittexten versehen hat. So gegensätzlich diese beiden Frauen waren, die sich bis zum Tod von Hannah Arendt mitunter beinahe täglich schrieben, so unterschiedlich sind auch die Stimmen der Schauspielerinnen, die sich ganz wunderbar ergänzen“, schreibt etwa die Zeitung „DIE WELT“. „Unter dem Titel IM VERTRAUEN ist dieser spannende Briefwechsel jetzt als Hörbuch erschienen, großartig gelesen von den Schauspielerinnen Sandra Quadflieg und Katharina Thalbach, die die Charakterzüge der beiden Freundinnen gut rüberbringen“, befindet der Münchener Merkur.  

IM VERTRAUEN-Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Mary McCarthy 

Termine: 

-04. Februar, 19:30 Uhr, Lichtwark Theater 

-05. Februar, 18 Uhr, Altonaer Theater 

-06. Februar, 19:30 Uhr, Hamburger Kammerspiele 

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Malerin Aneta Anna Pahl mit frischem Wind in der Kunstszene

Aus eigenem Antrieb zur etablierten Künstlerin: Diesen Weg hat Aneta Anna Pahl eingeschlagen. Die gebürtige Polin war von klein auf von der Kunst und der Malerei fasziniert. Sie zeichnete seit ihrer Kindheit gerne, malte zunächst aber nur für sich selbst und ihre Freunde. Nachdem sie in ihrer Heimat das Fachabitur absolvierte, zog es sie in die Ferne: Sie lebte in Deutschland und für eine kurze Zeit auch in der Schweiz, seit einigen Jahren ist nun Hamburg ihr Zuhause.  

 Von der Autodidaktin zur etablierten Künstlerin 

 Ihre Passion für die Kunst verfolgte sie währenddessen stets weiter, zunächst als Autodidaktin, die sich dem kreativen Schaffen selbstständig näherte. Nach und nach erlangte ihre Kunst immer größere Bekanntheit, und durch Freunde kam sie in Kontakt mit dem Schweizer Künstler Leonidas Goulandris. Unter anderem fertigte Aneta Anna Pahl für ihn einige Bilder und Kunstobjekte an, aus denen dreidimensionale Versionen seiner Werke entstanden. Sie entschied sich, ihren künstlerischen Horizont zu erweitern und ihr Verständnis von verschiedenen Maltechniken zu vertiefen. Dazu besuchte sie die Leonardo Kunsthochschule in Hamburg-Altona, wo sie Illustrationsdesign studierte. Im vergangenen September präsentierten sie ihre Werke unter dem Titel “3 F – Faszination, Figur, Farbe“ frei zugänglich im Foyer der HypoVereinsbank am Neuen Wall 64. Nach mehreren Ausstellungen in Nord- und Ostdeutschland war dies für die Künstlerin eine Premiere in der Elbmetropole.  

 Mit Emotion malen und das Leben genießen  

 Für ihre Werke experimentiert Aneta Anna Pahl gerne mit unterschiedlichen Materialien, dazu gehören beispielsweise Strukturpaste, Acryl, Öl und Karton, außerdem auch eher ausgefallene Werkstoffe wie Blattgold oder Hanf. Ihr Schaffen umfasst dabei nicht nur ihre großformatigen, abstrakten Bilder, sondern ebenfalls etwa Installationen und Lampen. Sie möchte dabei ihre Gefühle mit allen teilen sowie Wärme und Liebe weitergeben. Grundsätzlich will sie ihre Kunst aber nicht festlegen lassen. Als dreifache Mutter kennt sie sich auch gut mit dem Spagat zwischen der kreativen Arbeit und dem Familienleben aus, ist jedoch überzeugt, dass es mit Disziplin gelingen kann, beides zu vereinen. Auch in ihrem Bekanntenkries umgibt sie sich meist mit Menschen aus verschiedenen künstlerischen Branchen. Abseits der Malerei hat sie ebenfalls einen Sinn für die schönen Dinge im Leben. Sie genießt es, zu kochen, und tanzt gerne, besonders Salsa. Entspannung findet sie in der Natur, etwa in ihrem Garten. Und auch die künstlerische Tradition ihrer Familie wird fortgesetzt, denn auch ihre Kinder begeistern sich für die Malerei. Ihre älteste Tochter hat bereits bei einer Ausstellung mitgewirkt. 

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VOICES FOR CHILDREN-Charity Konzert spielt 100.000 Euro ein

„Wer rettet die Welt für mich?“, diese Frage stellt der Popstar Tim Bendzko durchaus zeitgemäß in seinem neuen Song. Eine Antwort dafür lässt sich nicht so leicht finden, doch zumindest an diesem einen Abend in der Elbphilharmonie sorgte der 37-Jährige gemeinsam mit weiteren deutschsprachig singenden Künstlern selber dafür, dass zumindest für einen Teil der Menschheit Hilfe in Aussicht stand. Zum zweiten Mal nach 2019 hatte Ex-Tennis-Champ Michael Stich zum Charitykonzert Voices for Children eingeladen, um Geld für seine Stiftung zu sammeln. Außer Bendzko standen noch Max Mutzke, Johannes Oerding, Madeline Juno, Phil Siemers und Annie Chops (Ersatz für erkrankte Annett Louisan) auf der Bühne der Elbphilharmonie und sorgten für einen stimmungsvollen und emotionalen Abend. Und zur Überraschung aller hüpfte am Ende auch noch Comedian Carolin Kebekus zu Max Mutzke neben das Mikrofon und sang mit ihm ein Duett. sang. Den Höhepunkt bildete ohne Zweifel der Auftritt von Johannes Oerding. Die erfreuliche Endbilanz: 100.000 Euro für die Michael-Stich-Stiftung. 

 Die gemeinnützige Michael Stich Stiftung wurde 1994 von Michael Stich gegründet und setzt sich für für HIV-infizierte, -betroffene und an AIDS erkrankte Kinder und deren Familien ein. Neben der persönlichen Hilfe für betroffene Kinder, ist sie präventiv mit Aufklärung an Schulen tätig. So sollen die Schüler für das Thema HIV und AIDS sensibilisiert und unbegründete Ängste abgebaut werden.

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Theaterpreis Hamburg Rolf Mares für künstlerische Leistungen auf Hamburgs Bühnen vergeben

Im Jungen Schauspielhaus Hamburg (Wiesendamm) wurde der Theaterpreis Hamburg Rolf Mares für herausragende künstlerische Leistungen auf Hamburgs Bühnen verliehen. Die 17. Ausgabe des wichtigsten Theaterpreises der Stadt erfolgte inmitten des hauseigenen Bühnenbildes der Inszenierung „Romeo und Julia“. 

 Die Preisträger von 2022 lauten: Julia Wilms, Jutta Böge, Esther Chahbaznia und Jelena Miletić (Kategorie Maske) für „Tod in Venedig“ am Thalia Theater/Thalia in der Gaußstraße, Claudia Isbarn (Herausragende Darstellung) in „Die Maria und der Mohamed“ am Kleinen Hoftheater, Daniel Hoevels (Herausragende Darstellung) für die Rolle des Michail German in „Revolution“ am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Jascha Schütz (Herausragende Darstellung) für seine vielseitige Rolle als Woyzeck in der gleichnamigen Inszenierung von Björn Kruse am Theater das Zimmer, Ayla Yeginer (Kategorie Regie) mit „Kleiner Mann – was nun?“ nach dem Roman von Hans Fallada im Ohnsorg Studio, John Neumeier mit seiner Choreografie für das Bundesjugendballett mit „Die Unsichtbaren“ im Ernst Deutsch Theater sowie Francoise Hüsges (Sonderpreis) für die Leitung des Monsun Theaters). 

 Mit dem Theaterpreis Hamburg werden seit 2006 jährlich Theaterschaffende für herausragende künstlerische Leistungen ausgezeichnet. Über die gesamte Saison hatte die siebenköpfige Jury (Dr. Inge Volk, Vorsitzende; Jan Peter Gehrckens, Patrick Giese, Christian Hanke, Gunter Mieruch, Maike Schäfer, Elke Westphal) die Neuproduktionen der großen und kleinen Hamburger Spielstätten besucht, um aus der Vielzahl der bemerkenswerten künstlerischen Leistungen eine kleine Auswahl herauszuarbeiten. Zehn Preisträger in sieben Kategorien durften sich in diesem Jahr über die begehrte Auszeichnung freuen. Jeder Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Zusätzlich erhalten alle Preisträger einen personalisierten Montblanc-Füller. 

 Moderiert wurde die feierliche Preisverleihung von Laura Brust (Theaterpädagogin am Jungen Schauspielhaus) und Klaus Schumacher (Regisseur und Künstlerischer Leiter am Jungen Schauspielhaus). Musikalische und performative Einlagen des hauseigenen Ensembles sorgten für einen abwechslungsreichen Abend für rund 180 geladene Gäste. 

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KUNST / KULTUR

Winter Wonderland an und auf der Alster

Das offizielle Opening des Chandon Winter Wonderlands im Seehaus an der Alster geriet zum Doppelschlag. Nicht nur das Mini-Winterdorf mit Blick auf den City-Teich erwartete die Gäste, auch die neue Ausgabe der hauseigenen Publikation, „Opium“, der einladenden PR-Agentur Henke Relations wurde feierlich präsentiert. Die opulente, weihnachtliche Motive abbildende, Deko mit glitzernden Lichtern und das kulinarische Drumherum samt Glühwein, gebrannten Mandeln und Christstollen sind ideal dafür geeignet, um sich in gehobene Festtagsstimmung zu bringen. Doch auch danach ist die Augenweide noch zu genießen, noch bis Ende Februar steht das Winter Wonderland für Besucher zur Verfügung. Und das Beste: der Steg geht einige zehn Meter hinein in die Alster, so dass man das ganze schöne Szenario auch mit Wasser um einen herum genießen kann. 

 Die Premiere wurde mit viel Glamour, Style und Glitzer begangen – nicht zuletzt dank einiger anwesender Promis wie H.P. Baxxter, Andreas Türck und  York Prinz zu Schaumburg-Lippe. An exklusiven Drinks wurden, umgeben von Chalets,  ein exklusiver Moet & Chandon Garden Spritz, Glühwein und heiße Schokolade mit Schuss serviert. Hinzu kamen noch einige Gaumenfreuden, musikalisch übernahm dann später DJ Musumeci mit Electro-Beats das Kommando. 

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KUNST / KULTUR

Künstler Uli Lion präsentiert seine Werke in einer Soloausstellung

Er fotografiert bereits den größten Teil seines Lebens, nun darf er seine Serie „Ice Ice Baby“ der Öffentlichkeit präsentieren: Uli Lion ist schon länger in der Kreativ-Branche tätig, etwa in Werbeagenturen wie zum Beispiel Scholz & Friends, und seit mittlerweile seit fast 20 Jahren Managing Partner der international agierenden Musik-Agentur Frischer Fisch Vermittlung, die namhafte Marken vertritt. Unterstützt wird der passionierte Fotokünstler von der ebenfalls in diesem Berufsfeld aktiven Galeristin Livia Lisboa, indem sie ihn in ihren Räumlichkeiten ausstellen lässt. 

Hier werden neue Talente gefördert

Mit der eigenen Galerie im Palaishof der Hamburger Stadthöfe hat sich Livia Lisboa vor einigen Monaten, in diesem September, einen Lebenstraum erfüllt. Die aus Brasilien stammende Wahlhamburgerin möchte dort dem Publikum nicht nur ihre eigenen Werke zeigen, vielmehr will die Grafikdesignerin damit auch anderen Künstlern und jungen Talenten eine Plattform bieten. Dazu zählt nun auch Uli Lion. „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, meine Bilder in Livias Galerie ausstellen zu können. Für mich geht ein Traum in Erfüllung“, erklärt er zum Start seiner ersten Ausstellung. Passend zur kalten Jahreszeit setzt sie sich unter dem Titel „Ice Ice Baby“ mit dem Thema Eis in seinen sämtlichen Formen und Farbspielen auseinander. Auch die Galeristin zeigte sich zufrieden: „Ich freue mich, Uli Lion als erstes Talent in meiner Galerie zu begrüßen. Seine Werke tauchen die Galerie in ganz neue Farben“.

Neue Kunst zieht viele Prominente an

Unter den rund 100 Gästen bei der Eröffnung waren auch einige prominente Kunstinteressierte aus dem Showbusiness und der Kulturszene, die sich das Event nicht entgehen lassen wollten. Dazu gehörten unter anderem die Schauspielerin und Immobilien-Unternehmerin Jessica Stockmann mit ihrer Tochter Nisha, die Unternehmerin Marion Fedder sowie Schauspielerin Esther Roling und Spin-Model-Management-Chef Chris Riechmann. Ebenfalls mit dabei waren der Golfplatz-Unternehmer Martin Thater mit seiner Ehefrau Iryna, die Kunstliebhaber Christiane und Marcus Scheck und die Society-Ladies Cornelia von Wülfing und Monika Landsky. Für das leibliche Wohl sorgten kulinarische Leckerbissen von KM Catering, zudem gab es für die Besucher Wein und Gin Tonic. Die Ausstellung mit Uli Lions Bildern ist noch bis zum 31. Januar zu sehen. 

Livia Macknow Lisboa
Lisboa Fotokunst
Neuer Wall 86
20354 Hamburg

Telefon: +49 (0) 40 69657444

www.lisboa-fotodesign.de
E-Mail: lisboa.design@t-online.de

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KUNST / KULTUR

Luxusdesign trifft auf Spielzeug: Kleine Steine groß in Szene gesetzt

Aus tausenden Kleinstteilen filigrane Kunstobjekte zu erschaffen, ist die Spezialität des freigeistigen Kreativen Moritz Morbach. Nicht ohne Grund wird es als „Meister der Steine“ bezeichnet. Nun ging er eine künstlerische Kooperation mit den Hamburger Galeristen Bianca und Volker Daniel von „Daniel und die Kunst“ ein. Den ersten Höhepunkt fand diese Zusammenarbeit bei der Ausstellung
„Stein-Zeit“ im Frühjahr 2022. So wurde Bianca Daniel dann auch nicht nur eine Galeristin, sondern auch eine Partnerin, wenn es etwa um die Planung von Moritz Morbachs neuen Serien geht. 

Kreativität in vielen Bereichen 

Der kreative Kopf ist auch als Stylist aktiv, dabei können die Grenzen zwischen Kunst und Konsum auch schon einmal verschwimmen. Er arbeitet mit seinem Mann Armin Morbach für dessen Magazin „TUSH“ stattet er die Models mit extravaganten Objekten aus Fäden, Stoff und Farbe aus. Der Ursprung von Morbachs Schaffen liegt in seiner Kindheit und auch seine Kunst selbst ist eine Reminiszenz an ein Spielzeug, das viele von uns gemocht haben: die Legosteine. Der Anstoß dafür gab ein Interior-Design-Projekt. Die ersten Steine dafür kamen erst aus eigenen Beständen und später von Freunden und Verwandten.

Design-Ikonen aus dem Kinderzimmer

Heutzutage kauft Moritz Morbach dagegen im großen Stil gebrauchtes Lego auf Flohmärkten, denn ihm gefällt der Kreislaufgedanke und das Upcycling, zumal die Steine sehr langlebig und offenbar auch widerstandsfähig sind. Seine Fundstücke wäscht er in der Waschmaschine und packt sie vorher in Wäschesäcke, damit die Farben an den Rändern nicht ausbleichen und sich der Lärm der Steine in der Trommel in Grenzen hält. Die Inspiration für seine neueste Kleinst-Serie kam von einem wahren Design-Klassiker: dem Flakon des Parfüms Channel N°5. „Der Chanel-Flakon begleitet mich, seitdem ich denken kann“, schildert Moritz Morbach seine Erinnerungen. „Ebenso wie die Mode. Mich hat gereizt, ihm einen unverwechselbaren Look zu geben und die Marke mit einem Material zu verbinden, das seinen Platz eigentlich im Kinderzimmer hat.“ Er spielt bei seinen Werken gerne mit der Präsentation und hat das zweite Werk der Serie vor einem Spiegelhintergrund rahmen lassen, was Raum für Interpretationen schafft. Moritz Morbachs Kreationen gibt es nun auch in der Ausstellung „Unpack the beautiful Things“ vom 30. November bis zum 31. Dezember in der Galerie „Daniel und Die Kunst“ zu erleben.

Daniel und die Kunst 
Emkendorfstraße 1 
22605 Hamburg
Telefon: 0151 / 52 52 52 99 

www.danielunddiekunst.com

 Mail: galerie@danielunddiekunst.com

Ausstellung „Unpack the beautiful Things“ von Moritz Morbach vom 30.11-31.12.

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Künstlerin Egzona Popovci gestaltet smartGarten von simplePlant für die Andreas Gärtner-Stiftung

Im November vergangenen Jahres traten die drei Jungunternehmer Ben Märten, Felix Witte und Pablo Antelo Reimers mit ihrem Start-up simplePlant mit der Idee an, das Gärtnern im eigenen Heim zu ermöglichen beziehungsweise zu erleichtern. Mittlerweile sind bereits drei verschiedene Größen des intelligenten und nachhaltigen Indoor Garden Systems auf dem Markt. Dabei handelt es sich um ein Kräuterbeet, in dem wichtige Funktionen wie etwa Beleuchtung, Bewässerung und Nährstoffkontrolle integriert und per App steuerbar sind. Es wird dabei eine ideale, natürliche Umgebung für die Gewächse simuliert. So können Hobby-Heimgärtner beispielsweise ganzjährig frische und gesunde Nahrungsmittel wie Salate, Kräuter oder Chilis ernten, und das ohne großen Aufwand und Pestizide. Das Substrat, auf dem sie wachsen, bilden die komplett kompostierbaren mit ökologischem und biologisch-dynamischem Saatgut ausgestatten simpleCups. 

 Praktisch und umweltbewusst 

 Das Konzept hat schon einige Fans gewinnen können, wie zum Beispiel die Schauspielerin und Immobilienunternehmerin Jessica Stockmann: „Ich bin ein großer Fan der smartGärten, denn sie sind nicht nur ein optisches Highlight in jeder Küche oder im Wohnzimmer sondern praktisch und nachhaltig zugleich. Endlich muss ich keine Kräuter mehr in einem Plastiktopf kaufen, sondern das biodynamische Saatgut wächst und wächst, auch wenn man keinen grünen Daumen hat“, erklärt sie. Entwickelt und gefertigt werden sie in Hamburg aus Eichenholz und robustem Edelstahl. Nun hat simplePlant auch eine Pop-up-Fläche im Alstertal-Einkaufszentrum eröffnet, auf der es die Produkte zu erleben gibt.  

 Kooperation für den guten Zweck 

 Besonders farbenfroh und kreativ wurde es dort, als die lokale Künstlerin Egzona Popovci einen SmartGarten bemalte. Noch bis Silvester um 12 Uhr können für das bunt gestaltete Stück auf der Website www.simpleplant.de Gebote abgegeben werden. Die Erlöse aus der Auktion sollen an die Andreas Gärtner-Stiftung – Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gehen, die deutschlandweit Projekte unterstützt.