Künstlerin Daniela TE Beck
Künstlerin Daniela TE Beck, Foto: Cetin Yaman

Sprudelnde Kreativität auch im Hochsommer an der Alster für Künstlerin Daniela TE Beck

Die meisten von uns mögen bei der Gluthitze im Juli die Devise „bloß nicht bewegen, dann kommt man auch nicht ins Schwitzen“ im Kopf gehabt haben, doch es gibt auch Mitmenschen, die sich über tropische Temperaturen in der Stadt richtig freuen. Daniela TE Beck – das TE steht für Teodora – ist eine davon, denn bei über 30 Grad packt sie ihren Skizzenblock und ihre Buntstifte und macht sich auf den Weg an die Außenalster. Dieser Standort hat für sie zwei Vorteile. Erstens ist es am Wasser kühler (und windiger) und zweitens findet sie dort eines ihrer Lieblingsmotive – und das in Mengen: Segelboote. 

Manchmal mischt der Zufall mit: Daniela entdeckt die maritime Kunst

Dabei kam die Leidenschaft zu den maritimen Themen eher zufällig zustande. Angefangen mit abstrakten Bildern, entdeckte sie irgendwann in ihrer mittlerweile fast zwei Jahrzehnte andauernden künstlerischen Tätigkeit auch den figurativen Bereich in der Malerei. Zuerst ging es dabei um andere Sachen als um Schiffe (siehe später im Text), aber eines Tages, als Daniela wieder mal in Zeichenlaune war und unbedingt Abwechslung auf der Leinwand benötigte, sah sie auf der Wiese liegend direkt vor sich: genau, Segelboote! „Das hatte ich vorher nie vorgehabt, hatte auch ehrlich gesagt das maritime Treiben auf der Alster bis dato gar nicht so richtig zur Kenntnis genommen gehabt“, sagt die in Rumänien geborene Künstlerin. Doch sie fand Geschmack an den Wasserfahrzeugen und übertrug dann anschließend ihre Skizzen sogar auf die Leinwand und kreierte sie neu mit Acryl-Farben. 

Italiener stehen auf Segelboote auf der Leinwand

Und zu ihrer eigenen Überraschung schlugen genau dieses Segelboot-Bilder in der Kunstszene bombig ein. Sie nahm an dem Malwettbewerb RASSEGNA INTERNAZIONALE D’ARTE in der Kategorie PREMIO SPECIALE DELLA GIURIA in Italien teil und gewann 2020 prompt einen der begehrten Preise. Als Begründung für den Titel wurden Beck’s Kreativität und ihre Darstellungskraft aufgeführt. Natürlich motivierte sie der Gewinn des Kunstpreises in Italien enorm. Beck hatte vorher schon an einigen Ausstellungen in diversen Regionen wie in Umbrien teilgenommen, aber dieser Wettbewerb in Ligurien war anders. „Aus einer großen Anzahl von Künstlern als Siegerin gekürt zu werden, freut einen natürlich sehr“, erzählt sie strahlend. 

Späte Karriere mit guten Aussichten

Die Malerin Beck wurde durch ihr künstlerisches Elternhaus inspiriert und begann schon in ihrer Kindheit, sich für künstlerische Aktivitäten zu interessieren. 2014 nahm sie das erste Mal an einer Ausstellung teil, seitdem waren ihre Werke in über drei Dutzend Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu bewundern. Ausgefeiltes Handwerk und Einfallsreichtum sind Grundpfeiler ihrer Malerei. Ihre Stilrichtungen sind vielfältig und reichen von realistisch bis abstrakt. Mit 26 Jahren zog die Künstlerin von ihrem Geburtsland Rumänien nach Deutschland, um ihre künstlerische Laufbahn zu intensivieren. Hier entdeckte sie das Porträtzeichnen und beschäftigte sich ausgiebig mit der Farbenlehre. Als nächstes erweiterte Beck ihr künstlerisches Spektrum um Aquarell- und Landschaftsbilder. Von den Künstlern Dali, Picasso, Umberto Boccioni und Robert Norman inspiriert, widmete sich Beck mit der Zeit auch der Malerei mit Öl- und Acrylfarben. Im Jahre 2018 hatte Daniela Teodora Beck eine erfolgreiche Einzelausstellung in der Filiale der HASPA in Hamburg-Horn. Der Geschäftsstelle des Hamburger Bankinstituts gefielen ihre Bilder so gut, dass sie eines davon permanent für ihre Räumlichkeiten übernahmen. 

Neue Ausstellungen in Hamburg und im Ausland im Kommen

Noch gegen Ende diesen Sommers/Anfang Herbst wird Daniela TE Beck wieder mit ihren ansehnlichen Bildern in einer Ausstellung in Hamburg zu sehen sein: „Es ist noch ein bisschen zu früh um Details auszuplaudern, aber ich freue mich schon sehr darauf“, lässt sie durchblicken. Und danach geht es wieder mal in ihr neues Lieblingsland im Süden: Italien ist angesagt. „Ich mag nicht kalt duschen und ich habe gehört, dass man in Deutschland diesen Winter auf Warmwasser verzichten muss“, erzählt sie augenzwinkernd. Eigentlich geht es aber natürlich um wichtige Schritte in ihrer Karriere, die Teilnahme an weiteren Kunstwettbewerbe südlich der Alpen lautet ihr Ziel. Auch diesmal will sie mit einer Bilderserie dabei sein, allerdings werden da keine Segelboote darauf zu sehen sein. „Krieger“ sind für Daniela das neue künstlerische Ding, zwei davon hat sie schon kreiert: einen Indianerhäuptling und einen Samurai. Weitere werden höchstwahrscheinlich im warmen Bella Italia noch ab November diesen Jahres hinzukommen.

 

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