Eröffnung Fotogalerie Livia Lisboa, Stadthöfe am Neuen Wall in Hamburg, 7.9.2022 Foto: Petersen Relations/Wallocha

Livia Lisboa eröffnet ihre Galerie für Fotokunst in den Stadthöfen

Livia Lisboa eröffnet ihre Galerie für Fotokunst in den Stadthöfen

  • 150 Gäste beim Opening der Galerie für Fotokunst

  • Die Stadthöfe Hamburg haben ein neues Highlight

  • Fotokünstlerin Livia Lisboa möchte jungen Künstler*innen eine Chance geben
  • Der Wettergott war am Mittwochabend auf der Seite von Livia Lisboa, ihrer Einladung zur Eröffnung ihrer Galerie für Fotokunst in den Hamburger Stadthöfen, folgten rund 150 Gäste. Die Gäste waren begeistert von den Arbeiten von Livia Lisboa.

Bei köstlichen Fingerfood, kühlen Getränken genossen die Gäste einen Spätsommerabend in den Stadthöfen, ob man gerade in Italien, Frankreich oder doch in Hamburg ist, dass musste jeder für sich entscheiden. Das Flair der Location überrascht jedes Mal aufs Neue.

Schauspielerin Jenny Elvers, kam extra von der Fashionweek aus Berlin angereist, um sich die neuen Werke von Livia Lisboa anzusehen. „Ich bin begeistert von den Arbeiten von Livia Lisboa. Das schöne ist, dass es nur kleine Auflagen gibt. Ein Stück Hamburg habe ich mir direkt mitgenommen, die Elphi!“, sagt Jenny Elvers. Auch Hinnerk Baumgarten, erwiess sich als großer Livia Lisboa-Fan, er war schon vor zehn Jahren auf einer Ausstellung der Künstlerin. Unter den Gästen: Rolf Wickmann mit Ehefrau Anne, Unternehmerin Cornelia von Wülfing, Model Lysann Geller, Designerin Ella Deck, Unternehmerin Yvonne Bhatia, Grit Weiß – ohne ihren Jo Groebel, Moderatorin Sabine Stamm, Künstlerin Egzona Popovci und viele mehr.

Die Künstlerin Livia Lisboa (62) ist in Brasilien geboren und aufgewachsen. Mit einer deutschen Mutter und einem brasilianischen Vater hat sie schon immer die Erfahrung gesammelt, dass es oft verschiedene Sichten der Dinge gibt. Nichts ist absolut, gleichwertig oder so real wie es scheint, es gibt immer verschiedene Blickwinkel. Nach der deutschsprachigen Schule in São Paulo hat sie die Kunstschule Alsterdamm in Hamburg absolviert. Als Grafik-Designerin hat sie anschließend in São Paulo in verschiedenen Werbe – und Designagenturen als Art-Direktorin gearbeitet. Nach 8 Jahren kehrte sie wieder nach Deutschland zurück und war erst in Frankfurt und dann in Hamburg tätig, wo sie bis heute ihren Wohnsitz hat. Seit 1996 ist sie selbständige Grafik-Designerin. Jetzt hat sie sich ihren Traum: ihre eigene Galerie für Fotokunst in den Stadthöfen. Hier wird Livia Lisboa nicht nur ihre eigenen Werke zeigen, sondern der Plan ist auch, zukünftig anderen Fotokünstler*innen einen Raum für ihre Kunstwerke zu geben.

Ihren Blick durch die Kamera hat sie immer überall hinbegleitet. Schon als 14-Jährige hat sie mit einer Nikon bis heute noch „modern“ geltende Fotos gemacht. Damals experimentierte sie oft mit Dias, die sie übereinanderlegte und auf Papier belichten ließ. Es kamen schon die ersten Vorläufer Ihrer faszinierenden Fotokompositionen zustande. Heute verbindet sie die erlernte Technik der Grafikprogramme mit der digitalen Fotografie und erzeugt noch interessantere Effekte als damals mit den Dias.

Die erste Serie der Künstlerin mit Kompositionen hatte brasilianische Motive: tropische Momente, Erotik und Blumen. Das Reisen bildet für die Künstlerin die Faszination, aus der sie ihre Ideen und Inspirationen schöpft. Selbst ihren Wohnort Hamburg empfindet sie wie eine Reise; eine Zeit, in der man an einem Ort verbringt. Und so hat sie die Stadt mit dem Auge einer Durchreisenden fotografiert. Es entstand die zweite Serie „Hamburg im Blick“ mit eindrucksvollen Bildern, wo sich die stärksten Motive durchsetzen und sich mit Erinnerungen überlagern.

Der Klimawandel hat sie genauso beschäftigt wie uns alle. Die wunderschönen Landschaften, die sie fotografiert hat, sind bedroht. Es entsteht eine neue Serie: „TRUE FICTION“. Die ersten Bilder zeigen die reine und intakte Natur, einerseits die Arktis, die langsam schmilzt, andererseits die Tropen, die vernichtet werden. Diese Gegensätze, die für sich das Gleichgewicht in der Natur bedeuten, werden in den Kompositionen verschmelzt zu utopischen Landschaften. Gegensätze in sich. Der Titel ist ein Oximoron. Die ausgewählte Bildsprache ist die Schönheit der Natur und dadurch wunderschöne Utopien. Diese dürfen so aber nicht passieren, denn das wäre das Ende der Welt! Es sind leise und schöne Bilder, die aber eine schmerzende und still-schreiende Natur zeigen.

Livia Lisboa Galerie für Fotokunst | In den Stadthöfen
Neuer Wall 86
20354 Hamburg
Telefonnummer: 040 41 35 06 50 
lisboa-fotodesign.de

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 11:00 Uhr – 19:00 Uhr
Samstag: 11:00 – 18:00 Uhr

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